Kochen für den Stern

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Liebe Gäste,
im Artikel des SÜDKURIER vom 20.12.2013 erfahren Sie mehr zu unserer Sterneküche:

“Jochen Fecht (42 Jahre) und Thomas Haist (43 Jahre) sind ein eingespieltes Team. Viele Jahre haben sie in der Spitzengastronomie zusammen gearbeitet. Als der Küchenchef und der Restaurantleiter 2012 im Nocturne auf Schloss Brunnegg in Kreuzlingen wieder gemeinsam zu wirken beginnen, verfolgen sie ein Ziel: Sie möchten ausgezeichnet werden. Gleich auf Anhieb holen sie 15 Gault Millau-Punkte und den ersten Michelin-Stern. „Jochen Fecht ist ein Koch mit Zukunft“, schreiben die Gastro-Kritiker des Gault Millau. Für den 42-Jährigen bedeutet das, endlich in die Hall of Fame der Köche aufzusteigen. Denn geliebäugelt hat er schon lange damit, gibt er zu: „Du weißt, was du kannst und irgendwann willst Du einen Stern auf deinen Namen.“

Aufgewachsen ist Fecht in Stockach. Seine Mutter, die gerne und „unglaublich gut“ gekocht hat, ebnet ihm den Weg. Er beginnt eine Ausbildung als Koch im Hotel Paradies in Stockach und geht schon bald nach Zürich. 1996 schickt er eine Blindbewerbung an das Seehotel Siber (ein Stern, 16 Gault Millau Punkte) in Konstanz. Er will bei Bertold Siber, dem Wegbereiter der Nouvelle Cuisine im Bodenseeraum und ehemaligen Schüler von Paul Bocuse und Roger Vergé lernen. Fecht wird eingestellt und im gleichen Jahr auch Haist, der vom Steigenberger aus Frankfurt an den See kommt. Gemeinsam durchlaufen sie die harte Schule des Sternekochs und werden Freunde. „Das war nicht immer lustig, aber es hat was gebracht“, sind sie sich einig. 1999 werden sie von Bertold Siber gebeten, die neu eröffneten Tertianum Residenzen (Krone) in Konstanz zu führen.

Dass der Name Siber auch im Ausland Türen und Tore öffnet, erlebt Haist auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Er gibt während eines Urlaubs auf Mallorca im berühmten Restaurant Tristán von Gerhard Schwaiger im Nobelyachthafen Puerto Portales seine Bewerbung ab. Schwaiger hat es als einziger Koch auf der Insel zu zwei Michelin-Sternen gebracht. „Meine Bewerbung landete auf einem riesigen Stapel und der Servicedirektor sagte mir, dass es vielleicht was in zwei bis drei Jahren wird“, erinnert sich der 43-Jährige. Als er das Lokal verlässt, kommt zufällig Gerhard Schwaiger aus der Küche, blättert seine Bewerbung durch und lässt Haist zurückholen. „Er ist eingestellt“, sagt Schwaiger zu seinem Servicedirektor. Ausschlaggebend für diese Blitzentscheidung war die Zeit, die Haist im Seehotel Siber verbrachte. Denn als Bertold Siber noch den Stephanskeller in Konstanz hatte, hat Schwaiger nach der Ausbildung bei ihm gekocht. Die Welt ist bekanntlich klein.

Haist beginnt 2002 seine Arbeit im Tristán. Fecht kommt nach und lernt bei Schwaiger „das Beste, was ich je geschmeckt habe“. Nach der gemeinsamen Zeit auf Mallorca gehen sie einige Jahre getrennt auf Wanderschaft. Bis sie im Nocturne in Kreuzlingen wieder zusammen finden. Dort steht auf der Speisekarte übrigens ein Gericht aus der mallorquinischen Zeit: Steinbutt in Salzteig gebacken, bis heute eines von Jochen Fechts Lieblingsgerichten.”

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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